{"id":772,"date":"2013-01-26T18:54:29","date_gmt":"2013-01-26T18:54:29","guid":{"rendered":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=772"},"modified":"2013-01-26T19:01:09","modified_gmt":"2013-01-26T19:01:09","slug":"772","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=772","title":{"rendered":"EZ 26.01.2013: \u201eTheartic\u201d auf dem Weg in neue Dimensionen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-778\" title=\"EZ26012013_Theartic2a\" src=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/EZ26012013_Theartic2a.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"321\" srcset=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/EZ26012013_Theartic2a.jpg 640w, http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/EZ26012013_Theartic2a-480x240.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><em>Emden.<\/em> \u201eIn Hannover m\u00fcssen wir den Namen ,Theartic&#8216; nicht mehr zu buchstabieren\u201d, sagt die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des gemeinn\u00fctzigen Vereins, Beate Kegler, zufrieden. Und Zufriedenheit ist der Garant f\u00fcr den Erfolg einer Arbeit, die vor zehn Jahren unter bescheideneren Umst\u00e4nden begann.<br \/>\n<a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/EZ26012013_Theartic1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-781\" title=\"EZ26012013_Theartic1\" src=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/EZ26012013_Theartic1-300x190.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"190\" \/><\/a>2002 gab es eine Idee, die sehr schnell mit Inhalten gef\u00fcllt wurde und die dann ebenso schnell auszustrahlen begann. Es geht um die k\u00fcnstlerische Bet\u00e4tigung von Behinderten und nicht Behinderten in den Bereichen Theater und Chor. \u201eDie Kunst ist unabh\u00e4ngig von Behinderungen &#8211; zumal wenn viele Behinderungen \u00e4u\u00dferlich nicht als solche zu erkennen sind\u201d, betont die Vorsitzende von Theartic, Ulrike Heymann, energisch. Die Musik- und Theaterp\u00e4dagogin hat den Verein vor zehn Jahren initiiert und gegr\u00fcndet. \u201eUnd langsam sp\u00fcrt man ganz allgemein ein Umdenken.\u201d Vermeintlich klare Grenzen zwischen \u201ebehindert\u201d und \u201enichtbehindert\u201d seien in der Aufl\u00f6sung begriffen.<!--more--><\/p>\n<h3>Stomp<\/h3>\n<p>So ist auch das n\u00e4chste Projekt, das nun im elften Jahr der Arbeit von Theartic ins Leben gerufen wird, darauf angelegt, Grenzen zu verwischen. In der F\u00f6rderschule will Ulrike Heymann gemeinsam mit der Musikschule ein Stomp-Projekt durchf\u00fchren. Dabei werden rhythmische Ger\u00e4usche mit Hilfe allt\u00e4glicher Gegenst\u00e4nde wie M\u00fclltonnen, Kisten, St\u00e4ben erzeugt. Bis zum Sommer soll dieses Angebot dann aus der F\u00f6rderschule heraus allen Interessierten angeboten werden. \u201eDas wollte ich sowieso immer schon machen. Ich bin ein gro\u00dfer Fan von Stomp\u201d, versichert Ulrike Heymann .<\/p>\n<p>Die Erfolgsgeschichte von Theartic funktioniere indes nur, weil die Akteure hochprofessionell arbeiten w\u00fcrden, erkl\u00e4rt Dr. Eva Nduka-Agwu. Die \u00c4rztin ist seit einem Jahr Mitglied der Leitungsteams und von dem Niveau des Vereins v\u00f6llig \u00fcberzeugt. Sonst w\u00e4re sie auch nicht dabei.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Team ist die Kombination aus k\u00fcnstlerischer, sozialer und soziokultureller Arbeit besonders reizvoll. Dabei ist man \u00fcber die neue finanzielle Basis dankbar, die durch die dauerhafte F\u00f6rderung der Stadt Emden erreicht werden konnte.<\/p>\n<p>20 000 Euro im Jahr bedeuten, dass \u201eTheartic\u201d nun in der Lage ist, den n\u00f6tigen Eigenanteil als Gegenfinanzierung anzusetzen. Das ist notwendig, um F\u00f6rdergelder zu erhalten. \u201eUnd da waren wir richtig erfolgreich\u201d, schw\u00e4rmt Beate Kegler. Alle Antr\u00e4ge wurden bewilligt .<\/p>\n<p>\u201eDas bedeutet, dass wir jeden Euro verachtfacht haben\u201d, hat sie errechnet &#8211; und darauf ist der Verein stolz. Parallel dazu steigen die Spenden. Mitglieder zahlen freiwillig mehr Beitrag als sie m\u00fcssen, und es gibt Spendenaktionen wie die von Stadtwerke-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Remmer Edzards, der zu seinem Abschied statt Geschenken Spenden f\u00fcr Theartic erbat. Weit mehr als 5000 Euro kamen zusammen. \u201eDas m\u00fcsste uns \u00f6fter passieren\u201d, w\u00fcnscht sich die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin, die sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzt, dass die finanzielle Situation im Augenblick so vorteilhaft ist .<\/p>\n<p>Einen Wunsch hat sie allerdings noch: eine Gesch\u00e4ftsstelle. \u201eSie muss ebenerdig, zentral gelegen &#8211; und m\u00f6glichst kostenlos sein.\u201d<\/p>\n<p>Wo findet man so etwas? \u201eWir haben da schon Ideen\u201d, versichert Ulrike Heymann: die Leerst\u00e4nde in der Stadt. Man k\u00f6nne doch eine Gesch\u00e4ftsstelle in einem der leer stehenden R\u00e4ume der Innenstadt als mobile Station einrichten. Wird der Standort vermietet, zieht \u201eTheartic\u201d wieder aus und sucht sich ein anderes leerstehendes Haus als Anlaufstelle auf Zeit.<\/p>\n<h3>Feste Orte<\/h3>\n<p>Das m\u00fcsste doch eigentlich klappen, sind die ideenreichen Planerinnen \u00fcberzeugt &#8211; und warten nun auf freundliche Angebote. Denn: \u201eEs ist sehr wichtig und macht viel aus, wenn man feste Orte hat, wo man sich treffen oder Gespr\u00e4che f\u00fchren kann.\u201d<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist das \u201eApollo\u201d-Projekt im Blick, aber konkreter m\u00f6chte sich dazu niemand \u00e4u\u00dfern. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das alles noch vage.<\/p>\n<p>\u25ba Festakt zum 10-j\u00e4hrigen Bestehen: 9. Februar um 11 Uhr in der Johannes a Lasco Bibliothek. Wer mitfeiern m\u00f6chte, muss sich unbedingt unter Tel. 3 23 10 oder per Internet anmelden.<\/p>\n<p>Der Artikel aus der EZ vom 26.01.2013 zum Herunterladen (PDF): <a href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/EZ26012013_Theartic_Festakt_Vorbericht.pdf\">HIER!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emden. \u201eIn Hannover m\u00fcssen wir den Namen ,Theartic&#8216; nicht mehr zu buchstabieren\u201d, sagt die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des gemeinn\u00fctzigen Vereins, Beate Kegler, zufrieden. 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