{"id":1243,"date":"2013-08-30T10:53:10","date_gmt":"2013-08-30T10:53:10","guid":{"rendered":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=1243"},"modified":"2013-08-30T11:07:30","modified_gmt":"2013-08-30T11:07:30","slug":"ez-30-08-2013-theartic-hat-einiges-vor-im-apollo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theartic-emden.de\/?p=1243","title":{"rendered":"EZ 30.08.2013: Theartic hat einiges vor  im Apollo"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/EZ_ThearticApollo.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1244\" alt=\"EZ_ThearticApollo\" src=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/EZ_ThearticApollo-345x480.jpg\" width=\"345\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/EZ_ThearticApollo-345x480.jpg 345w, https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/EZ_ThearticApollo-576x800.jpg 576w, https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/EZ_ThearticApollo.jpg 648w\" sizes=\"(max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/a><br \/>\nEmden. In den K\u00f6pfen der Beteiligten ist das ehemalige Apollo-Kino schon voller Leben. Nach dem Verein Apollunion mit Johannes \u201eUrmel\u201d Meyering an der Spitze hat sich nun auch Theartic zu Wort gemeldet. Die Theaterwerkstatt\/Werkstatt der K\u00fcnste f\u00fcr Behinderte und Nichtbehinderte erhofft sich vom Apollo-Betrieb \u201ekreative k\u00fcnstlerische Impulse\u201d, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Beate Kegler gestern in einem Pressegespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Theartic, 2002 gegr\u00fcndet, ist Mitglied der Planungsgruppe Apollo. Gemeinsam mit Apollunion, dem Kulturb\u00fcro der Stadt, der Volkshochschule sowie einem Architektenb\u00fcro arbeiten Beate Kegler, die Vorstandsvorsitzende Ulrike Heymann und weitere Mitstreiter mit an den Pl\u00e4nen zur baulichen Gestaltung, an der Entwicklung eines inhaltlichen Konzepts und den \u00dcberlegungen zur Finanzierung eines k\u00fcnftigen soziokulturellen Zentrums. Dass gerade auch \u00fcber Letzteres geredet werden muss, sei vollkommen klar, sagte Beate Kegler. Sie verwies auf die M\u00f6glichkeit, F\u00f6rdergelder einzuwerben &#8211; auch w\u00e4hrend des laufenden Betriebs. Sie ist \u00fcberzeugt: \u201eEs werden sich Geldgeber finden.\u201d<\/p>\n<p>Ulrike Heymann erinnerte in diesem Zusammenhang an die Entstehungsgeschichte der Kunsthalle. \u201eDa haben auch viele gesagt: ,So etwas brauchen wir nicht.&#8216; Heute sind das wohl nur noch wenige.\u201d Schlie\u00dflich m\u00fcsse ein umgebautes Apollo \u201enicht gleich ein Luxusbau werden\u201d. Das Signal der Architekten, dass alle W\u00fcnsche der Beteiligten erf\u00fcllbar sind, ist f\u00fcr Heymann Grund genug, optimistisch nach vorn zu schauen: \u201eEs ist wunderbar, dass das Haus solch ein Potenzial bietet.\u201d<!--more--><\/p>\n<p>Schon fr\u00fch, im Jahr 2011, hat Theartic sein Interesse an einer gemeinsamen Nutzung des Apollo angemeldet. Feste Probenr\u00e4ume, geschweige denn Auff\u00fchrungsorte, hat die Theaterwerkstatt nicht. Die Mitglieder pendeln zwischen Musikschule, Wallschule, Malschule und Alter Post. \u201eManchmal, zu Einzelproben, proben wir auch bei mir zu Hause zusammen\u201d, skizziert Heymann das Raumproblem.<\/p>\n<p>Die immer wieder aufgestellte Behauptung, es g\u00e4be gen\u00fcgend Veranstaltungsr\u00e4ume in Emden, sei ein Irrtum. \u201eF\u00fcr Kinder- und Jugendtheater gibt es keinen einzigen geeigneten Raum.\u201d Das treffe auch auf die Alte Post oder den Kulturbunker in Barenburg zu. Auftritte im Neuen Theater seien gerade f\u00fcr behinderte K\u00fcnstler schwierig. W\u00e4hrend das Publikum halbwegs barrierefrei das Neue Theater nutzen k\u00f6nne, sei das f\u00fcr K\u00fcnstler im gesamten B\u00fchnen- und Backstage-Bereich nicht so.<\/p>\n<p>300 Pl\u00e4tze soll das Apollo einmal vorhalten. F\u00fcr Theartic w\u00e4re das \u201eideal\u201d, betonte Heymann. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte die Gruppe mit einem festen Probenort auch zu einem ganz anderen Spielbetrieb kommen und obendrein Theartic ganz anders bewerben. \u201eEin Festival-Theater f\u00fcr Behinderte und Nichtbehinderte\u201d, lautet die Vision von Heymann und Kegler. \u201eEmden als Ort gelebter Inklusion\u201d, verwies Beate Kegler auf ein gesellschaftspolitisch gerade hochaktuelles Thema .<\/p>\n<p>Sie sieht aber im Apollo auch den \u201eN\u00e4hrboden f\u00fcr wesentlich mehr\u201d, n\u00e4mlich die B\u00fcndelung des b\u00fcrgerschaftlichen Engagements in einem Zentrum mitten in der Stadt. \u201eDa w\u00e4ren dann viele Herzblutt\u00e4ter in einem Haus. Es ist doch verwunderlich, dass es so etwas in Emden noch nicht gibt.\u201d<\/p>\n<p>In den kommenden Wochen und Monaten soll in der Arbeitsgruppe weiter an Inhalten gearbeitet werden, und man will sich dort auch mit finanziellen Fragen auseinandersetzen. Kegler: \u201eWir denken in alle Richtungen. Wie in allen Kreativprozessen wird es dabei keine Schranken geben. Wenn nachher dabei herauskommt, dass es nicht finanzierbar ist und dass wir es nicht mit Leben f\u00fcllen k\u00f6nnen, dann geht es eben nicht.\u201d Das m\u00fcsse man \u201eganz pragmatisch\u201d sehen, erg\u00e4nzte Ulrike Heymann.<\/p>\n<p>Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe verraten die beiden Theartic-Frauen nicht. Es sei Stillschweigen vereinbart worden. Doch die Begeisterung ist schon heute, da viele Fragen noch ungekl\u00e4rt sind, gro\u00df. Beate Kegler: \u201eWir d\u00fcrfen uns eigentlich gar nicht in das Projekt verlieben, denn nachher wird daraus vielleicht nichts &#8211; aber das f\u00e4llt so schwer.\u201d<\/p>\n<p>(Quelle: Emder Zeitung | 30.08.2013 | Redakteur: Axel Milkert)<\/p>\n<p><strong>Ebenfalls in der Emder Zeitung vom 30.08.2013 erschien folgender <em>Kommentar<\/em> von EZ-Redakteur Alf Hitschke:<br \/>\n<\/strong>[note color=&#8220;fdfbe0&#8243;]\n<strong>Vorsicht ist geboten<\/strong><br \/>\nDas \u201eApollo\u201d befl\u00fcgelt die Phantasie. Freundliche Menschen legen gutgemeinte und wohlklingende Konzepte f\u00fcr die k\u00fcnftige Nutzung des Altbaus vor &#8211; der Begriff \u201esoziokulturell\u201d ist die Klammer, die die Ideen b\u00fcndelt. Ja, es w\u00e4re schon sch\u00f6n, wenn es so k\u00e4me. Wenn &#8230; Denn in allen \u00dcberlegungen werden bislang die Aspekte Bedarf und Kosten allenfalls am Rande erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Wie gro\u00df ist das Interesse der Emder an einer Nutzung des Apollo, wie sie von \u201eApollunion\u201d und \u201eTheartic\u201d vorschlagen wird &#8211; sprich: Wird es gen\u00fcgend zahlende G\u00e4ste geben? Und wie viel wird es kosten, die Ideen zu verwirklichen?<\/p>\n<p>Klar ist nichts, dennoch darf Folgendes vermutet werden: Ohne dicke B\u00fcndel Scheine aus dem Tresor der Stadt wird auf Dauer gar nichts laufen. Vorsicht ist geboten &#8211; denn Emden hat noch einige wirklich wichtige Vorhaben zu verwirklichen.<br \/>\n [\/note]\n<p>\u25ba EZ-Artikel vom 30.08.2013 zum Download (PDF): <a href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/EZ30082013_Theartic_Apollo.pdf\" target=\"_blank\">Hier klicken!<\/a><br \/>\n\u25ba EZ-Kommentar vom 30.08.2013 zum Download (PDF): <a href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/EZ30082013_Theartic_ApolloKommentar.pdf\" target=\"_blank\">Hier klicken!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emden. In den K\u00f6pfen der Beteiligten ist das ehemalige Apollo-Kino schon voller Leben. Nach dem Verein Apollunion mit Johannes \u201eUrmel\u201d Meyering an der Spitze hat sich nun auch Theartic zu Wort gemeldet. 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