{"id":131,"date":"2011-03-02T08:50:45","date_gmt":"2011-03-02T08:50:45","guid":{"rendered":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=131"},"modified":"2011-06-15T08:51:11","modified_gmt":"2011-06-15T08:51:11","slug":"die-bessere-gesellschaft-vorbericht-der-oz-01-03-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theartic-emden.de\/?p=131","title":{"rendered":"&#8222;Die bessere Gesellschaft&#8220; &#8211; Vorbericht der OZ (01.03.2011)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jetzt wird &#8222;Theartic&#8220; auch mal bitterb\u00f6se<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir sind sehr gespannt, wie das Publikum diese Produktion aufnehmen wird&#8220;, sagt Autorin und Regisseurin Ulrike Heymann. Erstmals wird ein Sprechchor dabei sein.<\/p>\n<p>Von Heiner Schr\u00f6der<\/p>\n<p>Emden &#8211; Ulrike Heymann ist begeistert und skeptisch zugleich: Die Proben zur neuen Produktion der Emder Theaterwerkstatt Theartic sind vielversprechend, aber die Autorin und Regisseurin ist sich nicht ganz sicher, ob das St\u00fcck mit dem Titel &#8222;Die bessere Gesellschaft&#8220; beim Emder Publikum ankommt. Es handelt sich um eine &#8222;bitterb\u00f6se Gesellschaftssatire&#8220; sagt Heymann, &#8222;so etwas erwartet man nicht von uns&#8220;. Die Premiere ist am 7. April, der Vorverkauf beginnt am 17. M\u00e4rz.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie mittlerweile sechste Produktion des hochgelobten und jetzt auch von der Stadt gef\u00f6rderten Theaters, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen spielen, spielt in Frankfurt. &#8222;Theartic&#8220; erz\u00e4hlt die Geschichte von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, die schlie\u00dflich aufeinandertreffen und ihre tiefen Gr\u00e4ben offenbaren. Es gibt &#8222;schr\u00e4ge Typen&#8220; wie die Chefredakteurin des Klatschblattes, den geheimnisvollen Sergej Koljakoff, Adlige, einen Bischof und noch viele mehr. Richtig heftig wird es, wenn die gesellschaftlichen Schichten zusammenkommen. &#8222;Da geht es zur Sache, das tut dann richtig weh&#8220;, sagt Heymann. Lachen k\u00f6nne und solle man auch in der &#8222;besseren Gesellschaft&#8220;, aber es werde &#8222;ein anderes Lachen sein als bisher&#8220;, sagt sie. Beim Schreiben ist ihr aufgefallen, &#8222;dass das St\u00fcck im Laufe der vergangenen zwei Jahre immer b\u00f6ser&#8220; wurde. Das Ensemble, so erz\u00e4hlt Heymann, habe es mit Begeisterung aufgenommen, dass man mal etwas ganz anderes macht.<\/p>\n<p>Nicht nur inhaltlich und dramaturgisch bietet &#8222;Theartic&#8220; Neues. Erstmals wird auch ein 14-k\u00f6pfiger Sprechchor dabei sein, der flei\u00dfig daran \u00fcbt, mit einer Stimme zu sprechen. Besonders freut sich Heymann dar\u00fcber, dass der Generationenwechsel klappt: Vier Darsteller, die bis zum vergangenen Sommer bei &#8222;Theartic junior&#8220; gespielt haben, wechselten jetzt zu den Erwachsenen. &#8222;Und sie spielen gro\u00dfartig&#8220;, sagt Heymann.<\/p>\n<p>Derzeit laufen die Proben, die jetzt intensiver werden. Verzichten musste &#8222;Theartic&#8220; dabei auf einen langj\u00e4hrigen Stammspieler, der wegen Krankheit ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Bei der Ausstattung arbeitet &#8222;Theartic&#8220; mit dem Verein &#8222;Das Boot&#8220; zusammen. Laut Heymann werde man die Zusammenarbeit mit dem Verein, der Menschen mit psychischen Krankheiten betreut, in Zukunft verst\u00e4rken. Das B\u00fchnenbild ist bewusst &#8222;reduziert&#8220;, was hei\u00dfe, &#8222;dass wir besonders gut spielen m\u00fcssen&#8220;, so Heymann. &#8222;Die bessere Gesellschaft&#8220; ist mit einer Spielzeit von knapp drei Stunden samt Pause ungew\u00f6hnlich lang und erst f\u00fcr Jugendliche ab 13 Jahren geeignet. Gef\u00f6rdert wird die Auff\u00fchrung von &#8222;Die bessere Gesellschaft&#8220; von der Sparkassenstiftung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt wird &#8222;Theartic&#8220; auch mal bitterb\u00f6se &#8222;Wir sind sehr gespannt, wie das Publikum diese Produktion aufnehmen wird&#8220;, sagt Autorin und Regisseurin Ulrike Heymann. Erstmals wird ein Sprechchor dabei sein. 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