{"id":1377,"date":"2014-01-09T12:31:04","date_gmt":"2014-01-09T12:31:04","guid":{"rendered":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=1377"},"modified":"2014-01-09T12:31:04","modified_gmt":"2014-01-09T12:31:04","slug":"oz-09-01-2014-spektakel-mit-fuessen-besen-und-tonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theartic-emden.de\/?p=1377","title":{"rendered":"OZ 09.01.2014: Spektakel mit F\u00fc\u00dfen, Besen und Tonnen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/OZ09012014_Theartic_STOMP.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1382\" alt=\"Theartic Stomp Ensemble\" src=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/OZ09012014_Theartic_STOMP-480x383.jpg\" width=\"480\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/OZ09012014_Theartic_STOMP-480x383.jpg 480w, https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/OZ09012014_Theartic_STOMP.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><b>Emden <\/b>&#8211; Auch in Emden wird k\u00fcnftig mit H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen, Besen, F\u00e4ssern oder M\u00fclltonnen Musik und Theater gemacht: \u201eStomp\u201c hei\u00dft ein neues und gemeinsames Projekt der Musikschule und des Kulturvereins \u201eTheartic\u201c f\u00fcr behinderte und nichtbehinderte Jugendliche und Erwachsene.<\/p>\n<p>Es ist angelehnt an die Percussion-Ensembles namens \u201eStomp\u201c, die seit den 90er Jahren mit ihren B\u00fchnenshows und Rhythmusspektakeln weltweit Furore machen. Ger\u00e4usche und Rhythmus werden dabei mit Hilfe von herk\u00f6mmlichen Alltagsgegengegenst\u00e4nden erzeugt \u2013 im Prinzip mit allem, was sich im Sperrm\u00fcll finden l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Initiatoren des Emder \u201eStomp\u201c-Projektes sind die Musik- und Theaterp\u00e4dagogin Ulrike Heymann sowie der Musiker, Komponist und Musiklehrer Arne Bohnet. Beide sind schon seit langem fasziniert von dem britischen Vorbildern und haben damit begonnen, ein eigenes Ensemble aufbauen. Knapp ein Dutzend Mitglieder sind schon dazugesto\u00dfen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eStomp\u201c sei Rhythmus, Musik, Bewegung, Tanz, Performance und Theater, sagen Heymann und Bohnet, die beide sowohl in der Musikschule auch bei Theartic wirken. Ihre Erkenntnis: Alltagsgegenst\u00e4nde und der eigene K\u00f6rper reichen v\u00f6llig aus, um Musik zu machen. Zu den wichtigsten \u201eInstrumenten\u201c geh\u00f6rten die F\u00fc\u00dfe. \u201eAm besten ausgestattet mit derben Schuhen kann man damit ordentlich \u201aKrach\u2018 machen\u201c, meint Ulrike Heymann. Bespielt werden aber auch die unterschiedlichsten Gegenst\u00e4nde des Alltags. Das Spektrum reiche von M\u00fclltonnen, Kanistern und Schrottteilen, \u00fcber Eimer, Besen und Kehrblechen bis hinzu St\u00fchlen, B\u00fcchern, Stiften, B\u00e4llen und Haushaltsger\u00e4ten. Weil diese Dinge sehr unterschiedliche T\u00f6ne hervorbr\u00e4chten, k\u00f6nnten damit vielf\u00e4ltige Klangwelten geschaffen werden.<\/p>\n<p>Das ist aber noch nicht alles: \u201eStomp\u201c sei auch Musik in Bewegung, aus der Choreographien entstehen k\u00f6nnen. Zugleich sei es Theater. \u201eDenn die Gegenst\u00e4nde und die Orte, an denen sie man normalerweise findet \u2013 zum Beispiel Hinterh\u00f6fe, Werkst\u00e4tten, K\u00fcchen oder Kneipen \u2013 k\u00f6nnen Ausgangspunkt f\u00fcr Improvisationen und kleine Geschichten sein, die auf der B\u00fchne in Szene gesetzt werden\u201c, so Heymann und Bohnet.<\/p>\n<p>Bei dem Emder \u201eStomp\u201c-Projekt k\u00f6nnten alle mitmachen, die Lust haben. Rhythmus, Bewegung, Tanz und Theater gemeinsam mit anderen zu erleben.<\/p>\n[note note_color=&#8220;#fefeec&#8220;]<strong>\u201eStomp\u201c<\/strong> (englisch stamp f\u00fcr Fu\u00dfstampfen) ist eine Percussion-Band. Sie wurde von Steve McNicholas und Luke Cresswell gegr\u00fcndet. Sie traten erstmals 1991 in Brighton in Gro\u00dfbritannien auf.<\/p>\n<p><strong>Heute<\/strong> ist \u201eStomp\u201c sehr erfolgreich und tritt mit vier Ensembles weltweit auf. Die Gruppen bestehen zum Teil aus mehr als zehn Akteuren. Die Performance ist szenisch dem Umfeld einer Putzkolonne entlehnt.<\/p>\n<p><strong>Ger\u00e4usche<\/strong> werden dabei mit Hilfe verschiedener Haushaltsgegenst\u00e4nde erzeugt \u2013 etwa mit F\u00e4ssern, M\u00fclltonnen oder St\u00e4ben \u2013 oder was sich zur Erzeugung rhythmischer Ger\u00e4usche eignet.<\/p>\n<p><strong>Die Shows<\/strong> selbst sind sehr dynamisch, und Ger\u00e4usche werden auch durch Interaktion mehrerer K\u00fcnstler untereinander erzeugt, zum Beispiel bei Kampfszenen.<\/p>\n<p><strong>\u201eStomp\u201c<\/strong> war der Begr\u00fcnder eines neuen Performance-Genres.[\/note]\n<p>\u25ba Geprobt wird donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr in den R\u00e4umen der Musikschule im Kulturhaus Faldern, Br\u00fcckstra\u00dfe 92 (Raum 26).<br \/>\n\u25ba Zum OZ-Artikel 09.01.2014 (PDF): <a href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/OZ09012014_Theartic_STOMP.pdf\" target=\"_blank\">Hier klicken!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emden &#8211; Auch in Emden wird k\u00fcnftig mit H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen, Besen, F\u00e4ssern oder M\u00fclltonnen Musik und Theater gemacht: \u201eStomp\u201c hei\u00dft ein neues und gemeinsames Projekt der Musikschule und des Kulturvereins \u201eTheartic\u201c f\u00fcr behinderte und nichtbehinderte Jugendliche und Erwachsene. 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