{"id":1440,"date":"2014-02-15T07:52:29","date_gmt":"2014-02-15T07:52:29","guid":{"rendered":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=1440"},"modified":"2014-02-15T07:52:29","modified_gmt":"2014-02-15T07:52:29","slug":"ez-14-02-2014-wir-machen-nichts-besonderes-nur-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theartic-emden.de\/?p=1440","title":{"rendered":"EZ 14.02.2014: \u201eWir machen nichts Besonderes, nur Musik\u201d"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/EZ14022014_theartiChor_Inklusion.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1441\" alt=\"EZ14022014_theartiChor_Inklusion\" src=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/EZ14022014_theartiChor_Inklusion-1024x378.jpg\" width=\"640\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/EZ14022014_theartiChor_Inklusion-1024x378.jpg 1024w, https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/EZ14022014_theartiChor_Inklusion-480x177.jpg 480w, https:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/EZ14022014_theartiChor_Inklusion.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von EZ-Redakteurin Ute Lipperheide<\/p>\n<p>Emden. Nicht f\u00fcr alle, aber f\u00fcr viele Sch\u00fcler und Lehrer \u00e4ndert sich der Unterricht. Behinderte und Nichtbehinderte sollen gemeinsam in einer Regelschule unterrichtet werden. Es gibt Schulen, da wird das schon lange praktiziert, andere haben damit noch nicht begonnen. Thematisiert wurde das am Mittwochabend im VHS-Forum.<\/p>\n<p>\u201eDie Hauptsache ist, dass man keine Angst davor hat. Man darf sich nicht schrecken lassen\u201d, lautete das Konklusium von Katja Lechner. Die Lehrerin an der Grund- und Hauptschule Wybelsum und Gr\u00fcnen-Ratsfrau war eine von drei Referenten w\u00e4hrend der Informations- und Diskussionsveranstaltung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Thema Inklusion. Der Zuspruch war enorm. Rund 200 Interessierte, gr\u00f6\u00dftenteils Lehrende und Erzieher, nahmen an der Veranstaltung des Emder GEW-Kreisverbandes teil.<!--more--><\/p>\n<p>Theorie war an diesem Abend nicht so popul\u00e4r, wie bereits bei einer GEW-Veranstaltung zu diesem Thema vor einigen Monaten (wir berichteten). Es ging vor allem darum, aus der Praxis zu berichten. Das taten Hans Langen, Grundschullehrer in Jennelt, Lechner und Klaus Duckstein, Lehrer an einer Gesamtschule in Aurich. Alle drei arbeiten inklusiv. Langen hat dabei die l\u00e4ngsten Erfahrungen: \u201eIn Jennelt gibt es seit 1997 Integrationsklassen.\u201d Sein Credo lautet: \u201eM\u00f6glichst viele Aktivit\u00e4ten auf hohem Niveau k\u00f6nnen Inklusion erfolgreich machen.\u201d Die Vorbehalte innerhalb der Elternschaft h\u00e4tten sich gelegt. Es wird alters\u00fcbergreifend unterrichtet in Jennelt. Jedem Sch\u00fcler werde gezeigt, dass er etwas kann, gemeinsame Rituale st\u00e4rkten den Zusammenhalt.<\/p>\n<p>Lechner, die neben ihrem Lehrerberuf ein Aufbaustudium in Hildesheim, ausgerichtet auf das Thema Inklusion, aufgenommen hat, erkl\u00e4rte: Ihre Erfahrungen zeigten, dass in den meisten Schulen schon einiges vorhanden sei, was man f\u00fcr einen Unterricht brauche, der Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten St\u00e4rken und Schw\u00e4chen zusammenbringt. \u201eWir sind alle auf einem guten Weg, aber wir m\u00fcssen die Aufgaben im Team bew\u00e4ltigen.\u201d<\/p>\n<p>Teamarbeit stellte auch Klaus Duckstein heraus, um die Herausforderungen der Inklusion zu meistern. Er hatte zwei Kolleginnen mitgebracht, die aus dem Alltag berichteten. Wichtig sei, dass Inklusion \u201etief im Kollegium verankert\u201d werde. Alle m\u00fcssten dahinterstehen und eine Doppelbesetzung in den Klassen, also zwei Lehrkr\u00e4fte in einer Klasse, verlangen. Das sei aber nicht einfach. \u201eEs gibt keinen extra Finanztopf f\u00fcr Inklusion bei den Kommunen\u201d, warf Stadtmitarbeiter Hans Schurig in die Diskussion ein. Die Anwesenden sind sich sicher &#8211; und das bekr\u00e4ftigten alle -, dass Inklusion nicht zum Nulltarif zu haben sei. Zuh\u00f6rer Dietmar Seeck forderte alle dazu auf, dass sie \u201ewenigstens ihre rechtlichen Anspr\u00fcche durchsetzen.\u201d<\/p>\n<p>Dass inklusives Arbeiten erfolgreich ist, konnten die Teilnehmer der Veranstaltung zu Beginn h\u00f6ren und sehen. Der \u201eTheartiChor\u201d erfreute das Publikum mit unterschiedlichen Liedern.<\/p>\n<p>Im Chor singen Behinderte und Nichtbehinderte. \u201eWas machen Sie eigentlich so anders?\u201d, wurde Chorleiterin Christina Dane aus dem Publikum gefragt. \u201eEigentlich machen wir nichts Besonderes, wir machen nur Musik\u201d, sagte Dane und f\u00fcgte hinzu, dass die Arbeit mit dem TheartiChor \u201eeigentlich disziplinierter\u201d sei als mit Ch\u00f6ren, die nicht inklusiv arbeiten.<\/p>\n<p>\u25ba EZ-Artikel vom 14.02.2014 zum Download (PDF): <a href=\"http:\/\/theartic-emden.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/EZ14022014_TheartiChorInklusion.pdf\" target=\"_blank\">Hier klicken!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von EZ-Redakteurin Ute Lipperheide Emden. Nicht f\u00fcr alle, aber f\u00fcr viele Sch\u00fcler und Lehrer \u00e4ndert sich der Unterricht. Behinderte und Nichtbehinderte sollen gemeinsam in einer Regelschule unterrichtet werden. 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