{"id":2003,"date":"2016-03-19T19:35:08","date_gmt":"2016-03-19T19:35:08","guid":{"rendered":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=2003"},"modified":"2016-05-26T18:49:56","modified_gmt":"2016-05-26T18:49:56","slug":"2003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theartic-emden.de\/?p=2003","title":{"rendered":"\u201eTheartic\u201c macht es noch kunterbunter (OZ 17.03.2016)"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: OZ v. 17.03.2016 | OZ-Redakteur:\u00a0Heiko M\u00fcller<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kultur<\/strong> Bei einem neuen Projekt spielen Herkunft, Hautfarbe, Sprache und Behinderung keine Rolle<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwei Gruppen der Institution entwickeln gemeinsames Theaterst\u00fcck. Dabei verschmelzen Inklusion und Integration.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Emden<\/strong><\/span> &#8211;<span style=\"color: #000000;\"> Herkunft, Hautfarbe und Sprache, behindert oder nicht: Bei \u201eTheartic\u201c ist das alles egal. \u201eJeder spielt mit jedem\u201c, sagt die Leiterin der Emder Kulturinstitution, Ulrike Heymann. Sie und ihr Team gehen wieder einmal neue Wege und stellen sich gro\u00dfen Herausforderungen. Neben der gleichberechtigten Kulturarbeit mit behinderten und nicht-behinderten Menschen erschlie\u00dft sich der Verein seit etwa einem Jahr die Integration von Fl\u00fcchtlingen und anderen Zuwanderern als neues Arbeitsfeld \u2013 mit Erfolg.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u201eTheartic\u201c w\u00e4re aber nicht \u201eTheartic\u201c, wenn nicht noch etwas oben draufkommt: In einem neuen Projekt werden jetzt Inklusion und Integration sozusagen miteinander verschmolzen. Die Nachwuchs-Gruppe \u201eTheartic junior\u201c mit behinderten und nicht-behinderten Teilnehmern sowie die neue Gruppe \u201eTheartic kunterbunt\u201c, in der zwischen 15 bis 20 Kinder und Jugendliche aus f\u00fcnf Nationen Theater spielen, erarbeiten eine gemeinsame Produktion. \u201eKommst du heut\u2019 nicht, kommst du morgen\u201c lautet der Titel des Theaterst\u00fccks, das im Juni an vier Familiennachmittagen im Neuen Theater aufgef\u00fchrt werden soll.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Spannend werde es, so Heymann, wenn beide Gruppen demn\u00e4chst zusammengef\u00fchrt werden und daraus ein Gesamtensemble aus zwischen 35 und 40 M\u00e4dchen und Jungen verschiedener Herkunft, Hautfarbe, Sprache, mit und ohne Behinderung entsteht. Derzeit wird noch getrennt geprobt. Die Erfahrungen mit der mit der noch jungen Gruppe \u201eTheartic kunterbunt\u201c, in der M\u00e4dchen und Jungen aus Syrien, Afghanistan, Polen, Deutschland und dem Irak mitmachen, seien \u201e\u00fcberaus positiv\u201c. Sie entstand nach einem Workshop im vergangenen Sommer. Weiteren Zulauf erhielt sie nach einem Angebot, das \u201eTheartic\u201c zu Weihnachten Kindern in der Fl\u00fcchtlingsnotunterkunft in Barenburg machte. \u201eWas die Kinder und Jugendlichen bei uns lernen und wie sie sich entwickeln, ist enorm\u201c, sagt Heymann, die die Gruppe gemeinsam mit Claus Gosmann und Malik Meyer leitet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sie bezieht das nicht nur auf das Theater. Vielmehr gehe es vorerst vor allem auch um den Spracherwerb, um Werte wie Zuverl\u00e4ssigkeit und P\u00fcnktlichkeit sowie um das gegenseitige Lernen voneinander. Das Tempo, in dem einige Kinder die deutsche Sprache erlernen, sei rasant, sagt die Leiterin. Die zehnj\u00e4hrige Sadaf aus Afghanistan zum Beispiel spreche mittlerweile flie\u00dfend Deutsch, obwohl sie erst im Sommer mit ihrer Familie aus der Heimat fl\u00fcchtete und nach Emden kam. Entstanden seien auch Freundschaften zwischen Kindern aus verschieden L\u00e4ndern und deren Familien. \u201eDas ist gelebte Integration\u201c, sagt Heymann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Arbeit mit der kunterbunten Truppe erfordert aber immensen Aufwand. Es m\u00fcssen Dolmetscher eingesetzt, Texte und Elternbriefe \u00fcbersetzt, Fahrdienste organisiert sowie Kontakte zu Integrationshelfern und zur Fl\u00fcchtlingsnotunterkunft gehalten werden. M\u00f6glich sei das alles nur durch ein hohes Ma\u00df an ehrenamtlichem Einsatz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Freude herrscht bei \u201eTheartic\u201c dar\u00fcber, dass alle Antr\u00e4ge auf F\u00f6rdermittel f\u00fcr das Projekt nach aufwendigen Verfahren bewilligt wurden. Geld flie\u00dft von der Robert-Bosch-Stiftung, von der Klosterkammer Hannover, der Ostfriesischen Landschaft und der Sparkassenstiftung Aurich-Norden. Hinzu kam eine Spende der Stadtwerke. Dennoch k\u00f6nne nicht alles aus den Mitteln bestritten werden, sagt die \u201eTheartic\u201c-Chefin. Der j\u00e4hrliche Zuschuss von der Stadt k\u00f6nne nicht zur Finanzierung von Projekten herangezogen werden. Dieser Betrag decke nicht einmal die Kosten f\u00fcr die laufend<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: OZ v. 17.03.2016 | OZ-Redakteur:\u00a0Heiko M\u00fcller Kultur Bei einem neuen Projekt spielen Herkunft, Hautfarbe, Sprache und Behinderung keine Rolle Zwei Gruppen der Institution entwickeln gemeinsames Theaterst\u00fcck. Dabei verschmelzen Inklusion und Integration. 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