{"id":2164,"date":"2017-05-22T19:05:48","date_gmt":"2017-05-22T19:05:48","guid":{"rendered":"http:\/\/theartic-emden.de\/?p=2164"},"modified":"2017-05-22T19:09:40","modified_gmt":"2017-05-22T19:09:40","slug":"theartic-gilt-bundesweit-als-gutes-beispiel-oz-10-05-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theartic-emden.de\/?p=2164","title":{"rendered":"Theartic gilt bundesweit als gutes Beispiel (OZ, 10.05.2017)"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: OZ v. 10.05.2017 | OZ-Redakteur:\u00a0Heiko M\u00fcller<\/p>\n<p><strong>Kultur Robert-Bosch-Stiftung w\u00fcrdigt die Arbeit der Emder Institution mit jungen Gefl\u00fcchteten<\/strong><\/p>\n<p>Das Theaterprojekt mit Kindern und Jugendlichen aus dem vergangenen Jahr gilt als beispielhaft. Es wird m\u00f6glicherweise auf andere Orte \u00fcbertragen.<\/p>\n<p><strong>Emden<\/strong> &#8211; Die Emder Kulturinstitution Theartic macht jetzt auch bundesweit immer mehr von sich reden: Die renommierte Robert-Bosch-Stiftung hat die Arbeit des Vereins mit jungen Fl\u00fcchtlingen gleich doppelt gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<p>Als besonders gelungen und beispielhaft wertet diese Einrichtung das Theaterprojekt \u201eKommst du heut\u2019 nicht, kommst du morgen\u201c, das Theartic im Sommer 2016 auf die B\u00fchne gebracht hatte (die OZ berichtete). Dabei wirkten 34 behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche mit. Unter ihnen waren auch Gefl\u00fcchtete und andere Zuwanderer.<!--more--><\/p>\n<p>Die Robert-Bosch-Stiftung hatte diese Theaterproduktion in ihr Programm \u201eWerkstatt Vielfalt \u2013 Projekte f\u00fcr eine lebendige Nachbarschaft\u201c aufgenommen und finanziell unterst\u00fctzt. Jetzt stellt sie das Emder Beispiel auch als \u201eProjekt des Monats Mai 2017\u201c vor. Die Stiftung wird es auf ihrer Internetseite pr\u00e4sentieren und ausf\u00fchrlich beschreiben. \u201eF\u00fcr uns ist das eine tolle Sache\u201c, freut sich die Vorsitzende und Regisseurin von Theartic, Ulrike Heymann. Sie gilt als Motor der Emder Theaterwerkstatt.<\/p>\n<p>Von ihrem praktischen Wissen und ihren Erfahrungen bei der Begegnung von unterschiedlichen Lebenswelten sollen k\u00fcnftig auch Projekte an anderen Orten profitieren k\u00f6nnen. Die Stiftung hat Heymann n\u00e4mlich eingeladen, als Ideengeberin bei einem Projekttransfer innerhalb des F\u00f6rderprogramms \u201eWerkstatt Vielfalt\u201c mitzuwirken. In dieser Funktion soll sie andere Institutionen bei der Umsetzung \u00e4hnlicher Vorhaben beratend zur Seite stehen. Das Emder Theaterprojekt \u201eKommst du heut\u2019 nicht, kommst du morgen\u201c ist nach Auffassung der Stiftung als Format ganz besonders geeignet, um die wesentlichen Elemente und Ziele auch auf andere Ortes zu \u00fcbertragen. Heymann wird im Juni zun\u00e4chst an einem sogenannten \u201eTransfercamp\u201c der Stiftung in K\u00f6ln teilnehmen. Es steht unter dem Motto \u201eSo geht Vielfalt\u201c. Dabei kommen Ideengeber, die Projekte zum Thema schon erfolgreich umgesetzt haben, mit Initiativen zusammen, die \u00e4hnliche Vorhaben planen. \u201eWir freuen uns, unsere Erfahrungen und unser Wissen weitergeben k\u00f6nnen\u201c, sagt Heymann, die das als eine weitere Auszeichnung von Theartic wertet. Davon erhoffe sie sich zugleich, neue Kontakte kn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unterdessen hat Theartic eine sehr erfolgreiche Zwischenbilanz ihrer bisherigen Arbeit mit Gefl\u00fcchteten und anderen Migranten gezogen. In den vergangenen zwei Jahren habe der Verein mit seinen Theaterprojekten mehr als 60 Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund sowie mehr als 30 erwachsene Zuwanderer erreichen k\u00f6nnen. Das Miteinander von Deutschen und Ausl\u00e4ndern sowie Behinderten und Nicht-Behinderten sei \u201esehr gelungen\u201c und in dieser Kombination bundesweit wohl einzigartig, sagte Heymann.<\/p>\n<p>Auch in der \u00d6ffentlichkeit und bei P\u00e4dagogen h\u00e4tten die Theaterprojekte und die Methoden eine breite Resonanz gefunden. Es gebe viele Anfragen von Schulen, deren W\u00fcnsche aber nicht alle erf\u00fcllt werden k\u00f6nnten. \u201eDaf\u00fcr fehlt uns das Personal\u201c, so die Vorsitzende. Auch intern werde die Arbeit mit Gefl\u00fcchteten und anderen Migranten mittlerweile von allen Beteiligten als Bereicherung empfunden, nachdem es anfangs auch Skepsis gegeben habe.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste Produktion \u201eEuropa. drau\u00dfen\u201c des Erwachsenen-Ensembles von Theartic, die im M\u00e4rz dreimal im Neuen Theater aufgef\u00fchrt wurde, hat laut Heymann zudem gezeigt, dass es sich lohne, gesellschaftspolitisch brisante Themen auf die B\u00fchne zu bringen.<\/p>\n<p><strong>Die Robert-Bosch-Stiftung<\/strong> mit Stammsitz in Stuttgart geh\u00f6rt zu den gro\u00dfen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa.<\/p>\n<p><strong>In ihrer gemeinn\u00fctzigen Arbeit<\/strong> greift sie gesellschaftliche Themen fr\u00fchzeitig auf und erarbeitet exemplarische L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Dazu entwickelt und organisiert sie eigene Projekte. Au\u00dferdem f\u00f6rdert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen. Die Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung t\u00e4tig.<\/p>\n<p><strong>In den kommenden Jahren<\/strong> wird die Robert-Bosch-Stiftung nach eigenen Angaben ihre Aktivit\u00e4ten verst\u00e4rkt auf drei Schwerpunkte ausrichten. Das sind die Migration, die Integration und Teilhabe sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland und in Europa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: OZ v. 10.05.2017 | OZ-Redakteur:\u00a0Heiko M\u00fcller Kultur Robert-Bosch-Stiftung w\u00fcrdigt die Arbeit der Emder Institution mit jungen Gefl\u00fcchteten Das Theaterprojekt mit Kindern und Jugendlichen aus dem vergangenen Jahr gilt als beispielhaft. Es wird m\u00f6glicherweise auf andere Orte \u00fcbertragen. 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