Von OZ-Redakteur Heiko Müller
Der Theater-Workshop an vier Terminen im August ist mit mehr als 20 Mädchen und Jungen aus vielen Ländern schon voll.
Emden – Die Emder Kulturinstitution „Theartic“ hat jetzt ihr erstes Projekt auf den Weg gebracht, das sich gezielt an Kinder aus Flüchtlings- und Zuwandererfamilien wendet. In der kommenden Woche startet die Theaterwerkstatt des Vereins für Behinderte und Nichtbehinderte einen Sommerworkshop für Sechs- bis Zwölfjährige aus aller Welt. Das Angebot sei bereits ausgebucht, teilte die künstlerische Leiterin und Vorsitzende des Vereins, Ulrike Heymann, mit. Nach ihren Angaben haben sich mehr als 20 Kinder angemeldet. Sie kommen aus dem Iran, Kosovo, Syrien, Algerien, Afghanistan, Polen und Deutschland. „Einige sind gerade erst hier angekommen und sprechen noch kein Deutsch“, so Heymann.
Mit Flugblättern in deutscher und in englischer Sprache hatte „Theartic“ für den Workshop geworben. Sie gingen an alle Schulen und an Stellen, die mit Migration und mit Kindern zu tun haben. An vier Terminen in der ersten August-Hälfte geht es im Kulturhaus Faldern rund ums Theater. Angeboten werden unter anderem Spiele mit Musik und Kostümen, Bewegung und Tanz. Zudem können die Kinder Geschichten erfinden. Für die Mädchen und Jungen ist die Teilnahme kostenfrei. Weiterlesen

Emden / MÜ – Bei den Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern von „Theartic junior“ wächst die Vorfreude: Das Nachwuchsensemble der Emder Kulturinstitution Theartic für Behinderte und Nicht-Behinderte gibt am kommenden Montag sein erstes Gastspiel außerhalb der Stadt. Es wird seine jüngste Produktion mit dem Titel „Das Was-auch-immer“ beim 18. inklusivem Theater-Festival „Is’ doch normal, ey!“ in der Oldenburger Kulturetage auf die Bühne bringen.
Emden. Rhythmisches Gestampfe und Geschepper mit Fässern, Eimern und Besen zu melodischem Gesang – kann das zusammengehen? Bei Theartic, der Emder Werkstatt der Künste für sogenannte Behinderte und Nichtbehinderte, kann es das. Dort läuft jetzt das Konzertprojekt „Stomp trifft den TheartiChor” an.
