
Artikel über Theartic in der OMa-Ausgabe 09/2012
Mit diesen Worten beginnt der Artikel über Theartic, der in der Ausgabe 9/2012 des Ostfriesland Magazins erschienen ist.
Den gesamten Artikel können sie hier als PDF-Datei ansehen: HIER klicken!

Artikel über Theartic in der OMa-Ausgabe 09/2012
Mit diesen Worten beginnt der Artikel über Theartic, der in der Ausgabe 9/2012 des Ostfriesland Magazins erschienen ist.
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Krankheiten bringen das Emder Ensemble in echte Personalnöte.
Betroffen sind die beiden Termine am 27. und 28. September im Neuen
Theater. Trotz aller Probleme möchte man am Prager Theaterfestival teilnehmen.
Emden. Das Emder Theater-Ensemble Theartic muss die beiden Aufführungen des Stückes „Die bessere Gesellschaft“ kurzfristig absagen. Bereits gekaufte Karten für die Termine am 27. und 28. September können beim Emder Kulturbüro zurückgegeben werden.
Theartic-Regisseurin Ulrike Heymann war gestern sichtlich traurig, als sie die Nachricht bekanntgab. Mehrere krankheitsbedingte Ausfälle hatten bereits für Umbesetzungen im Ensemble gesorgt. Eine weitere Krankmeldung am Mittwochabend war aber nicht mehr zu verkraften. Daher entschied sich Heymann dazu, die Aufführungen, mit denen das Neue
Theater eigentlich in die neue Saison starten wollte, abzublasen. „Das ist besonders bitter,
denn wir feiern in diesem Jahr unseren 10. Geburtstag“, so Heymann. Die Aufführungen des Erfolgsstücks „Die bessere Gesellschaft“ im Neuen Theater sollten Teil der Feierlichkeiten sein. Die hatten im Mai mit einem internationalen Theaterworkshop in Emden begonnen. Unbedingt teilnehmen will das preisgekrönte Ensemble, in dem Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam spielen, am europäischen Theaterfestival in
Prag am 10. November. „Die bessere Gesellschaft“ ist dabei ein Höhepunkt und wurde bewusst ans Ende des Programms gesetzt. „Wir proben auf jeden Fall weiter“, sagte Heymann gestern.
Die Feierlichkeiten gehen nach dem 10. November wie geplant weiter. Nächster Termin ist ein Festakt am 9. Februar 2013 in der Johannes-a-Lasco-Bibliothek.
Lesen Sie hier die offizielle Absage der Veranstaltungen, die am 21.09.201 in der Emder Zeitung sowie der Ostfriesen Zeitung bekannt gegeben wurde (PDF): Klick!
Die Proben laufen auf Hochtouren, die Spannung steigt, der Kartenvorverkauf hat begonnen, am 27. und 28. September ist es soweit: Das Theartic-Ensemble eröffnet mit dem Stück „Die bessere Gesellschaft“ die Theaterspielzeit 2012 / 2013 im Neuen Theater
Emden. Gleichzeitig ist die Produktion Auftakt für eine Reihe von Aufführungen und Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen von Theartic.
Zum Artikel aus der Ostfriesen Zeitung vom 19.09.2012 (PDF): Klick!
Das Ensemble Theartic lädt ein zum gesellschaftskritischhumorvollen Theatergenuss. Emden. Am 27. und 28. September eröffnet das Theartic-Ensemble die Theaterspielzeit in Emden. Auf dem Programm steht „Die bessere Gesellschaft“. Doch statt bei Champagner und Canapés die Herbstmode und die aktuellen Börsenkurse zu diskutieren, sind die Damen und Herren derzeit in der heißen Probenphase.
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Emden. Die Diskussion um das „Apollo” und seine künftige Nutzung ist einen Schritt weiter gekommen. Vor dem Kulturausschuss, der am 27.6. tagte, legte die Verwaltung ein erstes Konzept vor. Hauptnutzer sollen demnach der Apollo-Verein, die Volkshochschule und das Kulturbüro sein, das auch in das Gebäude einziehen soll, wenn die etwa 1,2 Millionen Euro teuren Sanierungsarbeiten beendet sind.
Als weitere Nutzer sind „Theartic e.V.” sowie die Hochschule Emden/Leer vorgesehen. Beide bekunden in ihren Stellungnahmen Interesse. Allerdings formuliert die Hochschule nur die Möglichkeit zu „ideeller Unterstützung”, während Theartic sich mit Blick auf das „Apollo” als Kooperationspartner versteht, der allerdings keine eigenen finanziellen Mittel einbringen kann.
Nach den Planungen betreibt der Apollo-Verein das Haus, stellt einen Geschäftsführer und eine Verwaltungskraft ein und organisiert ein Programm für mehrere Tage pro Woche. Finanziert werden soll das alles aus den Jahresbeiträgen der noch zu gewinnenden Mitglieder.
Zu den vollständigen Artikeln:
EZ vom 29.06.2012: KLICK (PDF)
OZ vom 29.06.2012: KLICK (PDF)
Emden. Das Kulturbüro hat jetzt ihren Spielplan für die Saison 2012/13 herausgegeben. Das 50-seitige Heft enthält das städtische Programm im Neuen Theater. Dieses beginnt am 27. September mit dem Stück „Die bessere Gesellschaft” der Gruppe Theartic. Dann entfaltet sich bis zum April 2013 ein Kaleidoskop der Kultur. Die 2. Comedy-Nacht ist ebenso vertreten wie die Oper Turandot, neben den Thüringer Philharmonikern steht die Revue Pasta e Basta, und Goethes „Clavigo” neben Shakespeares „Macbeth”. Das Heft bekommt man kostenlos im Kulturbüro Große Straße.
Die Stadt Emden hat bei ihren Bemühungen, aus dem ehemaligen Apollo-Kino ein „innerstädtisches Kulturzentrum“ zu machen, einen Rückschlag erlitten. Gestern teilte Oberbürgermeister Bernd Bornemann in
einem Pressegespräch mit, dass die Stadt Emden Grundstück und Gebäude nicht kaufen kann – die Inhaberin Inge Buschmann will es nur noch vermieten. Die Verwaltung hält zwar an ihren Plänen fest, rechnet aber mit Verzögerungen. Bornemann schließt auch nicht mehr aus, dass die Stadt „Nein“ zu dem Projekt sagt, wenn die Mietvariante zu teuer wird.
Nach dem ursprünglichen Plan wollte die Stadt Emden das alte Apollo-Kino für 400 000 Euro kaufen und dann für weitere 1,2 Millionen Euro in ein Kulturzentrum umbauen, in das unter anderem das Kulturbüro, die Volkshochschule, die Musikschule, der Theaterverein „Theartic“ und der Apollo-Verein einziehen sollten. In einem „angenehmen Gespräch“ (Bornemann) teilte Buschmann aber mit, dass sie das Gebäude nicht mehr verkaufen wolle. Sie könne sich aber vorstellen, selbst zu investieren und das Gebäude dann an die Stadt zu vermieten.
Den vollständigen Artikel der Ostfriesen Zeitung vom 07.06.2012 finden sie hier: Zum Artikel (PDF)
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Emden. Mit der Ausstellung „Königreiche des Seins” werden ab Sonntag Werke in den Pelzerhäusern gezeigt, die aus einer ganz besonderen Kooperation hervorgegangen sind. Das sagte Dr. Wolfgang Jahn vom Ostfriesischen Landesmuseum am Mittwoch im Rahmen eines Pressegespräches.
Die Ausstellung zeigt insgesamt 60 Objekte von 54 Künstlern. Es handelt sich dabei meist um farbenfrohe Bilder, Collagen, Holzschnitte, oder Skulpturen. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung „Königreiche des Seins” wird am Sonnabend in der Johannes a Lasco Bibliothek gefeiert. Musikalisch begleitet wird das Rahmenprogramm von den zwei Ensembles des Vereins Theartic, dem Theartic-Chor und der Theartic-
Combo sowie von einem Auricher Chor.
Den vollständigen Artikel der Emder Zeitung vom 18.05.2012 finden sie hier: Zum Artikel (PDF)
Den vollständigen Artikel der Ostfriesen Zeitung vom 18.05.2012 finden sie hier: Zum Artikel (PDF)
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Emden. Ein Flatterband trennt „die bessere Gesellschaft” und den gemeinen Bürger, Ordner mit Marx Brother-Outfit und Mafia-Attitüde sorgen für den Einhalt der Grenzlinie. Fähnchen werden verteilt. „Sind das etwa russische”, empörte sich ein Passant, der noch nicht ganz im Bilde darüber ist, dass alles Theater ist. Das allerdings konnte kaum verwundern, denn die Szenerie war nicht so abstrus, dass man ihren Wahrheitsgehalt unbedingt hätte anzweifeln mögen. Ulrike Heymann, Claus Gosmann und das Team von Theartic hatten sich den Auftritt für einen europäischen Workshop einfallen lassen und das Spontantheater im Stadtgarten unter Einbeziehung aller 60 Teilnehmer inszeniert.
„Jetzt probeweise schon mal jubeln”, tönt es aus einem Megaphon, und ganz brav lassen die Passanten fähnchenschwenkend einen noch zu erwartenden „Herrn Koljakow” hochleben. Vorerst übernimmt ein fiktiver Bundestagsabgeordneter namens Wegener den Part des Einpeitschers und stimmte die Anwesenden auf den Besuch des russischen Herrn ein. Dass sich neben der Jubelgruppe auch eine renitente Buh-Gruppe etabliert hat, gehört zum Programm und verleiht der Satire einen weiteren Hauch an Realität. „Ist das hier politisch”, fragt spitz ein älterer Herr und will schon weitergehen. Doch mittlerweile hat
sich eine Menge Publikum angesammelt und so bleibt er noch dabei, ganz offenbar immer noch zweifelnd, was sich denn da abspielt.
Den vollständigen Artikel der Emder Zeitung vom 07.05.2012 finden sie hier: Zum Artikel (PDF)
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Emden. Menschen, die hektisch um den Fürbringerbrunnen rennen, Handy am Ohr, Zigarette im Mund, dunkel gekleidet. Namenlose Schilder am Revers teilen sie ein, sie sind „Security“, „Organisation“ oder „Service“.
Einer der Herren vom Team der „Organisation“ schnappt sich ein Megafon. Brüllt: „Es geht wieder aufwärts mit der Region“ und in wenigen Minuten komme „Martin Wegner, Ihre Stimme im Bundestag“. Ein Teil des Emder Stadtgartens wird mit rotweißem Flatterband abgesperrt, „für die High Society. Bleiben Sie bitte dahinter. Danke für Ihre Kooperation“, schallt es durch das Megafon.
Was sich da am Sonnabendmittag im Stadtgarten anbahnte, schien was mit Politik zu tun zu haben. So weit hatte das ein Mann im Vorbeigehen mitgekriegt. Nur was? Wer steckte dahinter? Nichts Rotes, nichts Schwarzes, nichts Grünes, nichts Gelbes – nichts, was ihm beim Identifizieren half. Irritierend: „Sind das die Piraten oder was?“ Es war Show – keine irgendeiner Partei, sondern eine der Emder Kulturinstitution „Theartic“. Während eines internationalen Projektes mit Teilnehmern aus acht europäischen Hauptstädten machte die Gruppe den Stadtgarten zur Bühne, Passanten zu Statisten und Politik zum Theater – ein bisschen überzeichnet, und trotzdem wirkte es für manche einen Moment lang glaubwürdig.
Den vollständigen Artikel der Ostfriesen Zeitung vom 07.05.2012 finden sie hier: Zum Artikel (PDF)