Theartic und Stomp : Projekt feierte Premiere (OZ 10.11.2015)

Quelle: OZ v. 10.11.2015 | OZ-Redakteur: Benjamin Schaller

Auftritt Rund 300 Besucher sahen gemeinsamen Auftritt der Gruppen

Das musikalische Experiment wurde im Neuen Theater in Emden erstmals vor Publikum aufgeführt. Die künstlerische Leiterin Ulrike Heymann war hochzufrieden.

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Ein fröhliches Miteinander mit viel Rhythmus (EZ 10.11.2015)

Quelle: EZ v. 10.09.2015 | EZ-Redakteurin: Ina Wagner

Theartic kombinierte am Sonntag Percussion und Chorgesang zu einer hinreißenden Melange

Trommeln mit und auf allem, was ihnen in die Hände gerät: Die Stomp-Gruppe teilte sich am Sonntag die Bühne des Neuen Theaters mit dem Theartic-Chor. EZ-Bild: Weerts

Emden. Rund 220 Besucher waren am späten Sonntagnachmittag gekommen, um sich anzusehen und anzuhören, was die ideenreiche Theaterwerkstatt Theartic da wieder ausgebrütet hatte.

Kurz gesagt: Die Anwesenden wurden rund eineinhalb Stunden lang auf das Angenehmste unterhalten . Weiterlesen

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Besen, Tonnen und jede Menge Sänger – „Stomp” trifft den „Theartic-Chor” (EZ 09.11.2015)

Quelle: EZ v. 09.11.2015

EZ-Bild: Frankenberger

Es war ein Experiment: Das, was Theartic gestern im Neuen Theater geboten hat, hat es so noch nicht gegeben. Entsprechend groß war das Interesse der rund 300 Besucher. Soviel vorab: Das Experiment ist geglückt. Auf überaus unterhaltsame Art und Weise haben die Musiker und Schauspieler ihr Publikum verzückt. Wie berichtet, haben sich zum ersten Mal die 36 Sänger des „Theartic-Chors” gemeinsam mit den 19 Mitgliedern des Theartic-Konzertprojekts „Stomp” auf der Bühne getroffen. Für einen fulminanten Auftakt sorgten die „Stomp”-Leute mit ihren Besen und Tonnen. Laut, aber sehr rhythmisch stimmten sie die Besucher auf den Abend ein. Doch dann kamen da plötzlich zahlreiche Sänger auf die Bühne und verkündeten, dass sie hier nun singen werden. Wie das ausging, erfahren unsere Leser ausführlich in unserer Dienstagausgabe.

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Theartic wagt das nächste Experiment (OZ 16.10.2015)

Quelle: OZ v. 16.09.2015 | OZ-Redakteur: Gordon Päschel

Kultur Trommler treffen Chor – im Neuen Theater wird vereint, was eigentlich nicht zusammenpasst

In der vergangenen Woche probten die Mitglieder beider Ensembles erstmals zusammen auf der Bühne im Neuen Theater. Bild: Weerts

Mit seiner jüngsten Bühnenproduktion betritt der Verein für Menschen mit und ohne Behinderung Neuland. Die Proben für die Vorführung am 8. November laufen.

Emden – Ulrike Heymann ist mächtig aufgeregt. Am 8. November bringt die Kreativgruppe Theartic ihre neueste Produktion auf die Bühne des Neuen Theaters in Emden. Die Leiterin sagt: „Es ist ein Experiment mit höchst ungewissem Ausgang.“

Heymann, die seit mehr als 35 Jahren als Musik- und Theaterpädagogin arbeitet, fühlt sich erinnert an die allererste Theartic-Aufführung im Jahr 2004. Damals konnte keiner sagen, ob ihre Idee, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Theater spielen zu lassen, beim Publikum ankommen würde. Auch diesmal treibt Heymann und das rund 55-köpfige Ensemble die Frage um, ob das, was sie da vorhaben, eigentlich zusammenpasst.

Mit dem Theartic-Chor und der noch weitgehend unbekannten Trommel-Gruppe Stomp werden zwei höchst unterschiedliche Genres in einem Stück vereint. In der vergangenen Woche war die erste gemeinsame Probe im Neuen Theater. Weiterlesen

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Theartic wagt ein Experiment (EZ 16.10.2015)

Quelle: EZ v. 16.09.2015 | EZ-Redakteur:  Johannes Booken

Die Aufführung findet am 8. November im Neuen Theater statt

Emden. Ein Experiment mit ungewissem Ausgang wagt der Verein Theartic am 8. November. 36 Sänger aus dem „Thearticchor” treffen auf 19 Mitglieder des Theartic-Konzertprojekts „Stomp”. Sie treten erstmals gemeinsam bei der Veranstaltung im Neuen Theater auf.

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Neue Gruppe ist am Start (EZ 30.09.2015)

Quelle: EZ v. 30.09.2015 | EZ-Redakteurin GABY WOLF

Die Emder Theaterwerkstatt Theartic hat ihr Versprechen wahr gemacht. Aus dem Sommerworkshop für Kinder aus aller Welt mit und ohne Behinderungen ist ein neues Gruppenangebot geworden. Seit Schulbeginn öffnen Ulrike Heymann und Claus Gosmann an jedem Freitagnachmittag die Türen des Probenraums in der Musikschule für spielbegeisterte Kinder – egal, ob aus Flüchtlings-, Migranten- oder Emder Familien. Ein passender Name ist gefunden: Theartic kunterbunt. Und noch ist Platz für Neuzugänge. Weiterlesen

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Ein Fest für Vielfalt und gegen Einfalt (EZ 30.09.2015)

Die Kunsthalle Emden lädt wieder zum großen Malschulfest ein. Das findet traditionell am 3. Oktober statt, also am kommenden Sonnabend. An diesem Tag feiert das Museum seinen 29. Geburtstag mit dem jährlichen Tag der offenen Tür von 11 bis 18 Uhr und einer Kunst-Performance als Ausstellungs-Eröffnung.

Am Nachmittag startet das Malschulfest der Abteilung ‚kunst aktiv‘ um 15 Uhr. Vielfältige Kunstwerkstätten und Mitmachaktionen rund um Kunsthalle und Malschulgebäude geben Gelegenheit zum Zugucken, Zuhören, aber vor allem zum kostenlosen Ausprobieren und Mitmachen. Kunstfans jedes Alters sind willkommen: Gäste und Einheimische, Malschulteilnehmer und die, die es werden wollen. Das Fest ist ein Beitrag zu den interkulturellen Wochen mit dem Thema „Vielfalt – Das Beste gegen Einfalt“.

Angeboten werden auch Speisen aus dem Iran und dem Irak, zubereitet von Najeba, Sakijre und Susan, sowie ostfriesische Spezialitäten wie Mehlpüt vom „Café Henri´s“. Auf dem Programm stehen eine Performance mit der Künstlerin Lili Fischer zur Eröffnung ihrer Ausstellung „Igelstunde“, Musik mit afrikanischen Trommeln (Ado Amusa), arabische Lieder (Ematha), türkische Tänze und ein ungewöhnliches Gewinnspiel mit Spontantheater, Spontanmusik und kleine Geschenke am Glücksrad von Theartic. Kinder der Kindertagesstätte „Neue Heimat“ singen Lieder zur Eröffnung, und auch der Theartic-Chor ist wieder dabei.

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„Theartic“ wird jetzt noch bunter (OZ 25.09.15)

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Von Kristina Groeneveld (Ostfriesen Zeitung 25.09.2015)

Die Emder Kulturinstitution „Theartic“ für Behinderte und Nicht-Behinderte macht ihre im Sommer begonnene Arbeit mit Kindern aus aller Welt zu einer festen Einrichtung. „Theartic kunterbunt“ heißt die neue Gruppe.

Sie ist aus einem Workshop hervorgegangen, an dem während der Sommerferien 18 Kinder aus sechs Ländern teilnahmen (die OZ berichtete). „Alle waren begeistert, und fast alle wollten weitermachen“, sagte „Theartic“-Vorsitzende Ulrike Heymann. Sie leitet die neue Gruppe gemeinsam mit Claus Gosmann. Weiterlesen

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Integration mit Zylinder und im Ballkleid (OZ 14.08.2015)

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Quelle: OZ vom 14. August 2015 | Redakteurin: Kristina Groeneveld

Emden – Als die Musik einsetzt, beginnen im Kulturhaus Faldern in Emden kleine Damen und Herren zu tanzen. Sie tragen Zylinder, Ballkleider, Schleier und Handtaschen und quietschen vor Vergnügen.

„Die Kinder wollen bei uns ankommen“, sagt Ulrike Heymann, Leiterin des Theaterworkshops für Kinder aus aller Welt. Die Stimme der Vorsitzenden des Vereins Theartic für Behinderte und Nichtbehinderte klingt stolz, aber auch wehmütig. Gestern endete der Workshop. Er war das erste Projekt der Emder Kulturinstitution, das sich gezielt an sechs- bis zwölfjährige Kinder aus Flüchtlings- und Zuwandererfamilien richtete. 19 Kinder aus Emden, Afghanistan, dem Iran, Syrien, dem Kosovo und Polen trafen sich viermal in zwei Wochen, um zu tanzen, Spiele zu spielen, sich zu verkleiden und Geschichten zu erzählen. Die sprachliche Barriere sei dabei viel kleiner gewesen als zuerst gedacht, sagt Theaterpädagoge Claus Gosmann. Körpersprache sei schließlich eine internationale Sprache.

„Wir hatten uns Kennenlernspiele ausgedacht, bei denen jeder seine eigene Sprache sprechen sollte“, berichtet er weiter. Doch daran seien die Kinder nicht interessiert gewesen. „Sie wollten deutsch sprechen. Das war wirklich ein tolles Aha-Erlebnis“, so Gosmann.

Theartic1408_2Doch nicht nur die Kursusleiter, sondern auch die Kinder waren von dem Angebot begeistert. Die neunjährige Salije freute sich darüber, dass sie sich zum ersten Mal verkleiden konnte. Und der siebenjährige Ali, der ab und zu als Afghanisch-Übersetzer diente, „fand alles am besten“ und lachte.

„Mich beeindruckt vor allem die Höflichkeit, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit der Kinder“, sagt Heymann. Und das, obwohl sich die meisten Kinder gar nicht oder kaum kannten. „Wir haben darauf geachtet, dass keiner ständig bei den selben Leuten sitzt und haben die Ethnien auseinandergerissen“, erklärt Gosmann. Und dieses Prinzip kam an. Sandra Fuhrmann, die bereits bei Theartic junior mitmacht, bringt es auf den Punkt: „Ulrike und Claus haben dafür gesorgt, dass jeder jeden kennengelernt hat. Das ist einfach klasse.“ Weiterlesen

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Von Drinnen & Draußen (EZ 05.08.2015)

Quelle: EZ vom 05.08.2015 | Redakteurin: Gaby Wolfs

Theartic0508_1Emden. Musik und Getrappel hallt durch den Saal der Alten Post. Ein Pulk Menschen übt das soziale Gewühl. Hier grüßen sich zwei mit Handschlag, dort gibt es artiges Rückentätscheln, daneben fallen sich zwei um den Hals, als hätten sie sich Jahre nicht gesehen. Aufwärmübungen für das neue Stück von Theartic, der Emder Theaterwerkstatt für Behinderte und Nichtbehinderte. Beteiligt sind das Erwachsenen-Ensemble und die offene Theaterwerkstatt. Dass mit Muaffak (29), Moaz (20) und Khalid (19) auch drei Flüchtlinge aus Syrien und Somalia mitproben, merkt man jedoch erst, als es zu den Sprechrollen kommt.

Jeder der drei hat seine eigene Gruppe mit weiteren Theartic-Spielern dicht hinter sich, die chorartig jenen Leitsatz nachwispern, den Regisseurin Ulrike Heymann den jungen Männern zugeteilt hat. „Immer mit der Ruhe”, sagt Khalid. „Ich habe mich erschrocken”, sagt Muaffak. „Ich bin neu hier”, lautet der Part von Moaz. Was auch stimmt. Der junge Syrer macht erst seit einer Woche bei Theartic mit. Die anderen beiden sind schon ein bis zwei Monate dabei. Dennoch: Einige Anläufe sind nötig, bevor auch ihnen die Wörter stolperfrei über die Zunge kommen.

Der Akzent aber darf bleiben. Auch er fügt sich ein, denn das neue Stück greift das auf, was Flüchtlinge derzeit in Europa erleben müssen. Eigentlich hatte Ulrike Heymann ein ganz anderes Stück im Kopf, das eines völkerverbindenden Europas. Doch, was sie über die Flüchtlingsdramen an den Außengrenzen las und sah, ließ sie nicht los. Und so lautet der Arbeitstitel des Stücks, das im Zusammenspiel mit den Akteuren nun bis zur Premiere 2016 weiter am Reifen ist: „Europa.draußen”. Weiterlesen

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